Um die gelesene Zugnummer auch für eine Zugidentifikation in den gängigen Steuerungsprogrammen zu benutzen gibt es ein spezielles Interface.
 
Das Ziel bestand darin die gelesenen Zugnummern automatisch in die Zugnummernfelder von WinDigipet (WDP) zu übertragen um so gezielt Fahrpläne zu starten. Damit das funktioniert muß in der WDP-Software das Helmo Interface 1S aktiviert werden. Für die Lesestellen wird die schwedische Originalschaltung benutzt, da die Daten hier bereits seriell ausgegeben werden. An jedem Empfangsdecoder stehen acht Lesestellen zur Verfügung.

Das Helmo Interface kann allerdings nur 30 Lesestellen und maximal zweistellige Zugnummern verwalten. Das serielle Ausgangssignal der Schaltung wird in einem nachgeschaltetem PIC-Mikroprozessor noch entsprechend aufbereitet und an den PC gesendet. Über eine freie RS-232-Schnittstelle stehen dem Programm dann die gelesenen Zugnummern zur Verfügung. Durch diese Methode müßte die IR-Zugerkennung in jedem Programm, welches das Helmo Inter-1S Interface unterstützt, verwendbar sein. Siehe Anwendungen.
Das Interface wandelt die von den Decodern gesendete Daten, in das für die Steuerungssoftware benötigte Format um. Zur besseren Übersicht ob das Interface funktioniert wird das Leseergebnis noch über Led’s angezeigt.
Rechts erscheint die Zugnummer und links die Sensornummer. Zusätzlich kann die zuletzt gelesene Loknummer noch über eine 7-Segment-Anzeige dargestellt werden. Eine zweite Version des Interfaces zeigt die Informationen  anstelle der 7-Segment-Anzeige  auf einem LCD-Display an.
So kompakt läßt sich die komplette Schaltung für die Zugerkennung mit 30 Lesestellen aufbauen. Das Bild zeigt das Interface mit den vier Empfangsdecodern.
 
Vielen Dank an Josef, der auch gleichzeitig an diesem Projekt Schuld ist.
Zuletzt aktualisiert am 12.12.2019
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(c) Frank Keil