Mein Wunsch war es, wie der Name schon erahnen läßt, zu erkennen welcher Zug sich wirklich auf dem Gleis befindet. Besonderes Augenmerk galt dabei dem Schattenbahnhof, da dieser nur schwer einsehbar ist.
Hinzu kommt das man die Lokadresse der Loks auch gerne einmal vergißt. Außerdem sollte die Zugnummer in verschiedene Systeme integrierbar sein, um zugspezifische Schaltvorgänge auszulösen und um die Zugnummern in einer Gleisbildsoftware, beziehungsweise Stellpult anzeigen zu können.
Ich habe dafür verschiedene Systeme getestet.
Zuletzt aktualisiert am 20.06.2019
 
 
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RFID / NFC
Vor und Nachteile prinzipiell wie bei der IR - Zugerkennung mit einigen Unterschieden.
- es wird keine Spannungsversorgung für den Sender benötigt. Somit muß die Lok nicht geöffnet werden.
   Er ist in 3 sec montiert
- der Empfänger ist wesentlich größer und hat einen höheren Materialaufwand und Preis.
IR - Zugerkennung
Am Unkompliziertesten und am Besten funktioniert hat es aus dem fahrenden Zug permanent ein codiertes Infrarotsignal zu senden.
Vorteil:
- alte Lokdecoder und Besetztmelder können weiter genutzt werden
- Anzeige der Zugnummern auch in analogen Gleisbildstellwerken möglich
- das IR-Signal muß nicht aus der Lok gesendet werden, da dort oft wenig Platz ist
- Lok/Zugnummer abhängige Steuerung von Fahrstraßen, Ablaufbergen, Loksound, etc (auch in analogen Anlagen)
Nachteil:
- zusätzliche Hardware in Lok und Gleis
- funktioniert nach dem Sender/Empfängerprinzip und funktioniert daher nur punktuell
Bidirektional über das Gleis
Dies wäre eigentlich die beste Wahl, wenn es zuverlässig funktioniert hätte.
Vorteil: der ganze Gleisabschnitt ist der Melder
Nachteil: spezielle Lokdecoder und Belegtmelder
Für meinen Bahnhof bekommt jedes Bahnhofsgleis eine Sx-Adresse zugeordnet, in welche die ausgelesene Lokadresse geschrieben wird. Es gibt verschiedene Programme die diese Art der Zugerkennung unterstützen. Allerdings mußte ich feststellen das es bei einem großen Schattenbahnhof doch ziemlich schnell sehr aufwendig wir. Aus diesem Grund verfolge ich nun ein anderes Konzept. Es gibt nur noch eine Lesestelle an dem Loks aufgegleist bzw die MoBa verlassen können. Das Steuerungsprogramm merkt sich nun die Zugposition.
Um aber weiterhin einen externe Anzeigegeräte nutzen zu können ist es wichtig, daß das Programm jetzt die Lokadressen ausgeben kann. Dieses Feature wird derzeit von SRC60 unterstützt.
(c) Frank Keil