Car-System

Nach den Besuchen diverser Modellbahnausstellungen stand für mich fest, daß auch bei mir mindestens ein Fahrzeug seine Runden drehen soll. Es begann also die Suche nach Informationen. Als erstes kaufte ich mir von Faller die entsprechende Broschüre zu dem Car-System. Die Broschüre ist nicht schlecht und es stehen einige Sachen darin die man wirklich beherzigen sollte bevor man mit dem Bau beginnt. Es wurde jedoch auch klar das den Fahrzeugen wichtige Funktionen fehlen, die man von den Ausstellungen her kennt.
Bei meinen Fahrzeuge sollte mindestens die Beleuchtung schaltbar sein und die Geschwindigkeit sollte sich regeln lassen.
Eine Abstandssteuerung, um nicht auf den Vordermann aufzufahren wäre das aller Beste.

Bei der Suche bin ich auf die Digital-Controlled-Car-Decoder von Claus Ilchmann gestoßen, kurz DC-Car-Sytem.
Die DC-Car-Decoder sind im Prinzip das Gegenstück zu den Lokdecodern, nur eben für Modellautos.
Der Decoder besitzt eine automatische Abstandsregelung zum Vordermann die völlig selbständig funktioniert. Ansonsten können die Fahrzeuge über spezielle Funktionsdecoder als auch direkt über das DCC-Digitalsystem gesteuert werden. Dies bedeutet das ein Auto wie eine Lok gesteuert wird. Somit ist jede Software und jeder Regler der dieses Digitalsystem unterstützt geeignet Autos zu steuern. Die Signale werden per Infrarot zum Fahrzeug übertragen. Dazu ist es nötig, daß jedes Fahrzeug vorne zwei IR-Empfänger und hinten zwei IR-Led’s enthält. Die Geschwindigkeit kann in 28 Stufen geregelt werden. Das Bremslicht geht beim Vermindern der Geschwindigkeit oder Halten automatisch an.

bus11

Als Fahrzeug kam für mich nur ein Linienbus in Frage, da ich dies auf einer kleiner Anlage mit nur einer Straße am realistischsten finde. Einer der Gründe für die Wahl des Brekina-Busses MB0317K waren die Rückleuchten. Diese haben alle einen Durchmesser von ca 1mm, sodaß man einfach eine Mini-LED von hinten einsetzen kann. Jedoch stellte sich die Beschaffung von 1mm Led’s als Problem heraus. Deshalb wurden von innen SMD-Led’s Typ0603 eingeklebt und mit Fädeldraht verdrahtet. Vorne kommen größere warm-weiße Leds zum Einsatz. Im nach hinein stellte sich die komplette Verkabelung schwerer als gedacht dar. Grund dafür ist das abnehmbare Gehäuse in das die Lampen eingebaut werden. Spätestens beim Schliessen des Busses wird das Ganze sichtbar, wenn die komplette Verkabelung in den Bus gestopft werden muß. Aber das Endergebnis entschädigt für die Mühen.

Um den Bus dauerhaft nach Betriebsende zu stoppen, ohne den Bus in die Hand nehmen zu  müssen um den Schalter umständlich auszuschalten, werden die Parkplatzspulen von Faller benutzt. Ansonsten wird der Bus über die IR-Stopstellen angehalten. Damit sich die Akkus aber auf den Spulen nicht unnötig entladen ist abweichend von der Herstelleranleitung der Reed-Kontakt in Reihe mit dem Ein/Aus-Schalter eingebaut worden (Bild links). Durch deaktivieren der Spule ist der Bus sofort wieder Einsatzbereit.

Mit einem speziellen Fahrpult können die Fahrzeuge auch direkt unter Selectrix betrieben und programmiert werden.

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